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Rüstungsunternehmen versuchen, anthropische KI nach Trump-Verbot abzuschaffen

Große US-Rüstungsunternehmen, darunter Lockheed Martin, werden laut Reuters voraussichtlich die KI-Tools von Anthropic aus ihren Lieferketten entfernen, nachdem Präsident Donald Trump das bundesweite Nutzungsverbot des Claude-Systems des Unternehmens verhängt hat.


  • Weiterführende Literatur: Informieren Sie sich über die neuesten Nachrichten zu Anthropic.



Die Regierung ordnete letzte Woche eine sechsmonatige Ausmusterung der Anthropic-Technologie in Bundesbehörden an. Verteidigungsminister Pete Hegseth ging noch weiter und erklärte, dass Auftragnehmer, Lieferanten oder Partner, die mit dem US-Militär Geschäfte machen, keine kommerziellen Aktivitäten mit Anthropic ausüben dürften, und verwies auf nationale Sicherheitsbedenken.

<bild>Lockheed Martin</bild>

Rechtsexperten haben bezweifelt, ob das Pentagon die Befugnis hat, private Auftragnehmer eine derart umfassende Beschränkung aufzuerlegen, und deuten darauf hin, dass dieser Schritt gerichtlich angefochten werden könnte. Anthropic hat erklärt, dass es das Verbot anfechten werde und argumentiert, dass das Verteidigungsministerium keine gesetzliche Befugnis habe, Auftragnehmern den Einsatz seiner Werkzeuge außerhalb der Regierungsarbeit zu untersagen.

Trotz der unsicheren rechtlichen Lage sagen Anwälte für Regierungsaufträge, dass Unternehmen, die auf Pentagon-Verträge angewiesen sind, wahrscheinlich schnell nachkommen werden, um den Zugang zum Billionen-Dollar-Jahresbudget der Bundesregierung nicht zu gefährden. Lockheed Martin erklärte, es werde den Anweisungen des Präsidenten und des Verteidigungsministeriums folgen und rechne mit minimalen operativen Auswirkungen und wies darauf hin, dass es nicht auf einen einzelnen KI-Anbieter angewiesen sei...

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